17 September 2010 - 19:30

Der Ministerpräsident des zionistischen Regimes Benjamin Netanjahu hat gestern energisch vor weiteren "Gaza-Hilfsflotten" gewarnt.

Nach einem Gespräch mit Österreichs Bundeskanzler Werner Fayman in Beitolmoqaddas sagte Netanjahu, er wisse, dass weitere "Flottillen" geplant seien, dabei handle es sich von Iran und der libanesischen Hisbollah gesteuerte Aktionen.

Spätestens durch die von der israelischen Regierung angekündigte Lockerung der Gaza-Blockade gebe es keine Rechtfertigung für derartige "Flotten", argumentierte Netanjahu. Die Einfuhr von Lebensmitteln, Medikamenten und Spielzeug sei geregelt, womit es keine Argumente für solche Aktionen vorhanden seien, hieß es laut der Behauptung des Premiers.

Israel habe beispielsweise Kenntnis davon, dass demnächst ein "Frauenschiff" entsandt werden sollte.

Das zionistische Regime hat nach der legalen Wahl der Hamas-Regierung im Gazastreifen das Palästinensergebiet vollständig abgeriegelt und mit einer Blockade belegt, die 1.5 Einwohner zählende Bevölkerung des Gebietes ist hiermit einer kollektiven Bestrafung durch das Besatzerregime unterzogen worden.